Hallo,

ich bin Jennifer. Wort für Wort und Frage für Frage  versuche ich, Kleines sichtbar und Unausgesprochenes hörbar zu machen. Vor gefühlt tausend Jahren habe ich Politische Wissenschaften und Politische Wissenschaft Südasiens in Heidelberg studiert, in Berlin und Südasien gearbeitet und geforscht und im Fach Agrarökonomie promoviert.  Ich habe mich in Journalismus und Ernährungswissenschaften fortgebildet, unterrichtet und bin heute dreifache Mutter und pflegende Mutter. Mein Blick auf die Welt hat sich mit meiner Lebensrealität gewandelt. Leise beobachtend oder laut einfordernd hinterfragen meine Texte Lebensumstände, Hintergründe und Möglichkeiten. Ich wohne mit meiner Familie in Lüneburg. Dort entstehen inmitten der Gleichzeitigkeit von Er- und Überleben erstaunlich viele Zeilen.   



Das sind meine Themen:


  • Depression und psychische Erkrankungen
  • Pflegende Elternschaft
  • (Un-)Vereinbarkeit
  • Feminismus
  • Inklusion
  • Ableismus
  • Neurodiversität
  • Kinderrechte
  • Diversity
  • Klassismus
  • Zivilgesellschaft und Demokratie
  • Schicksale, die keiner sieht


Neben meinen faktischen Texten schreibe ich fiktionale Geschichten für kleine und große Leser:innen, darunter Bilderbücher und Vorlesebücher ab 6 Jahren.

Buch

Last Call für interessierte Verlage: 

Wie will ich leben, damit ich leben will? 

Mein erzählendes Sachbuch ist ein schonungsloser Bericht aus der Care-Erschöpfung – erzählt von mir als   Politikwissenschaftlerin und pflegenden Mutter. Mitten in der Depression erkenne ich:  Nicht nur ich bin krank – das System ist es.

Die Abschiedsbriefe an meine Kinder habe ich nie beendet - dafür dieses Buch. 
Als ich vor ein paar Jahren mit meinem zitternden, abgemagerten Körper auf den kalten Fliesen unseres Abstellraums saß, konnte ich den Stift kaum halten. Auf einem einfachen Collegeblock schrieb ich nieder, wie sehr ich meine drei Kinder liebe. Mir war nicht klar, warum ich dies tat. Ich hatte keinen konkreten Plan, mein Leben zu beenden. Ich wusste nur, dass ich dieses Leben nicht länger aushalten konnte.  Ich spürte mich selbst nicht. Konnte nichts fühlen außer Angst und inneren Schmerz. Diese Unerträglichkeit und Hoffnungslosigkeit sind Kernmerkmale schwerer Depressionen. Ich hatte Glück. Mein Mann half mir, vom Fliesenboden aufzustehen. Noch am selben Abend fuhr er mich in eine psychiatrische Klinik. 

Ich bin heute immer noch nicht vollständig gesund. Aber die Depression bestimmt und gefährdet mein Leben nicht mehr. Nie wieder will ich mich von der Depression fremdgesteuert fühlen. Mit diesem Buch hole ich mir ein Stück Kontrolle über mich und mein Leben zurück. 

 

 


So schreibe ich 

Meyer-Ueding, J. (April 2026). Alle Scheinwerfer auf die Fee. Von Kindergeburtstagen, Schattenkindern und Schattenmüttern.  

Meyer-Ueding, J. (Mai 2024). Nach der Fehlgeburt: "Es tut weh, meine Trauer nicht zeigen zu können", veröffentlicht bei edition f

Meyer-Ueding, J. (Oktober 2022). Mein Sohn hat eine Behinderung. Macht sie ihn zum Opfer?, veröffentlicht bei Edition f 

Meyer-Ueding, J. (Juni 2016). NS-"Euthanasie": "Damals glaubte man doch den Ärzten", in: Deutsches Ärzteblatt N. 113 (24): A-1166/B-978/C-962 

Du kannst mich anfragen

Ich freue mich über Schreibaufträge, Lesungen, Vorträge, Interviews oder die Teilnahme an Podiumsdiskussionen.